Frequenzwelle 2012

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Der Infrapool-Standard bei der Frequenzaufzeichnung

Wenn über Fußgängerfrequenzen als Leistungsmaß gesprochen wird, denken viele in Richtung Messung der Besucheranzahl von Veranstaltungen als ein Leistungsmaß für die Anziehungskraft der vom Stadtmarketing durchgeführten Events und sonstige Ereignissen und deren Entwicklung als Zeitreihe. Viele denken auch an die nie einschlafende Stadt und deshalb wird 24 Stunden lang die Frequenz gemessen.

Das interessiert vielleicht Veranstalter, jedoch nicht die Eigentümer von Geschäftsliegenschaften, Mieter von Geschäften und Investoren in die Innenstadt.

Infrapool spricht deshalb von nachhaltig gebotener Fußgängerfrequenz in einer "normalen" Zeit als Maß für die Bonität eines Standortes.

So lässt sich die Attraktivität eines Standortes nachweisen und kann für Standortberechnungen über mögliche Frequenz-Abschöpfungsraten® und daraus auf zu erwartende Umsätze herangezogen werden. Man kann daraus auch verträgliche Miethöhen errechnen. Dazu wird eine standardisierte Erhebung von Wochenfrequenzen während der Geschäftszeit benötigt.

Unter "Frequenz" versteht der Infrapool-Standard die Bewegung von Fußgängern. - Nicht von Hunden, Radfahrern, Autos, usw.
Die Fußgänger überschreiten eine festgelegte Zähllinie. Dabei wird nicht festgestellt, ob eine Person die Zähllinie zu einem früheren Zeitpunkt bereits überschritten hat, weil immer beim Vorbeigehen an einem Geschäftsstandort die Chance besteht, dass genau dieser Fußgänger z.B. in die Auslage schaut, sich über das Angebot informiert oder ins Geschäft kommt.




Erhebungszeitraum:

Für die Berechnung der Standortbonität der gut 400 Betriebstypen, die im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor in der Stadt vorkommen, sind 40 normal verlaufende Wochen im Jahr die aussagekräftigste Grundlage.

Die saisonalen Highlights wie die Vorweihnachtszeit, Osterwoche, Sommerzeit, Schulbeginn usw. sind Möglichkeiten für zusätzlichen Umsatz, sollten aber in eine seriöse Standortbewertung nach dem buchhalterischen "Mindestwertprinzip" nicht mit einfließen.

Daher wurde aus der Facherfahrung heraus der Erhebungszeitpunkt Mitte Oktober und neu: auch Mitte März gewählt.
Beispiel: Seit 1975 bereits werden durch den Magistrat Wien und die Wirtschaftkammer Wien die rund 100 Geschäftsstraßen in der Frequenz bis heute bewusst immer im Oktober erhoben!

Infrapool schließt sich dem an und hat die österreichweiten regelmäßigen Wellen seit dem Jahr 2000 eingeleitet und auch außerhalb von Wien erstmals und vergleichbar die Wochenfrequenzen von bisher rund 100 der total 150 Städte Österreichs erhoben.

Dieser Ansatz ist inzwischen durch eine breite Zustimmung - nicht nur vieler Städtgemeinden Österreichs, sondern vor allem aus der fachlichen Sicht des Handels, der Immobilientreuhänder und Banken als Investoren bestätigt worden.




Es wird von Montag bis Freitag, von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und Samstag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erhoben.
Also nur 10 bis 11 von 24 Stunden des Tages die Frequenz aufgezeichnet, weil nur in dieser Zeit die Geschäfte geöffnet sind. Ebenso interessiert der Sonntag in der Frequenz nicht.